Der DATEV-Export in Winitas wird ausschließlich über die Stammdaten gesteuert. Zusätzliche Optionen oder Kennzeichen sind nicht erforderlich. Dadurch bleibt die Bedienung einfach und nachvollziehbar.
Kunden (Debitoren)
Nur Kunden mit einer hinterlegten Debitorennummer (KundenNr.) werden in den DATEV-Export übernommen.
Dies betrifft:
- Rechnungen
- Zahlungseingänge
Der komplette Kundenstamm wird nicht exportiert sondern ausschließlich Debitoren,
- für die im Exportzeitraum Rechnungen erstellt wurden,
- oder für die im Exportzeitraum Zahlungseingänge vorhanden sind.
Kunden ohne Debitorennummer werden grundsätzlich nicht exportiert.
Dadurch kann gezielt gesteuert werden, welche Umsätze an die Finanzbuchhaltung übergeben werden. Beispielsweise können Barverkäufe oder Umsätze, die bereits anderweitig verbucht werden, durch eine fehlende Debitorennummer vom Export ausgeschlossen werden.
Sammeldebitor
Standardmäßig werden Rechnungen und Zahlungseingänge auf den jeweiligen Debitor des Kunden gebucht.
Alternativ kann in den FIBU-Einstellungen ein Sammeldebitor hinterlegt werden. In diesem Fall werden sämtliche exportierten Buchungen auf dieses Debitorenkonto gebucht.
Ein Sammeldebitor ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das Steuerbüro keine debitorische Buchhaltung führt, sondern alle Forderungen über ein gemeinsames Debitorenkonto verbucht.
Typische Anwendungsfälle sind:
- kleinere Betriebe, bei denen auf eine Einzeldebitorenbuchhaltung verzichtet wird,
- Steuerkanzleien oder Buchstellen, die alle Forderungen über einen Sammeldebitor erfassen,
- landwirtschaftliche Buchstellen, bei denen die Umsätze eines Betriebes über ein gemeinsames Debitorenkonto gebucht werden.
Die Zuordnung einer Debitorennummer beim Kunden bleibt dennoch erforderlich. Sie dient dazu festzulegen, welche Kunden in den DATEV-Export übernommen werden. Kunden ohne Debitorennummer werden grundsätzlich nicht exportiert.
Produktarten und Erlöskonten
Für jeden Wein sollte eine Produktart hinterlegt sein.
Jeder Produktart muss ein Erlöskonto zugeordnet werden.
Fehlt diese Zuordnung, verwendet Winitas das in den FIBU-Einstellungen hinterlegte Standarderlöskonto.
Während des Exports informiert Winitas über die Anzahl der betroffenen Buchungssätze.
Ist kein Erlöskonto ermittelbar und wurde kein Standarderlöskonto hinterlegt, wird der DATEV-Export abgebrochen.
Dadurch wird verhindert, dass unvollständige oder fehlerhafte Buchungssätze erzeugt werden.
Zahlarten
Zahlungseingänge werden nur exportiert, wenn der verwendeten Zahlart ein FIBU-Konto zugeordnet wurde.
Fehlt diese Zuordnung, werden die entsprechenden Zahlungseingänge nicht exportiert.
Dadurch kann der Anwender selbst festlegen, welche Zahlungsarten an DATEV übergeben werden sollen.
DATEV Unternehmen online
Für DATEV Unternehmen online können wahlweise
- einzelne PDF-Rechnungen oder
- eine ZIP-Datei für den DATEV-Belegtransfer
erstellt werden.
Die ZIP-Datei enthält ausschließlich:
document.xml- Rechnungs-PDFs
Die CSV-Dateien gehören nicht in diese ZIP-Datei.
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